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Vorher-Nachher-Projekt: Flurgarderobe

Die Suche nach einer Garderobe ist mühsam. Viele Möbeldesigner scheinen zu denken, dass ein kleiner Schuhschrank, ein Spiegel und ein paar Haken als Garderobe ausreichen. Es werden auch offene Schuhablagen angeboten, was nicht nur immer unordentlich wirkt, sondern auch Mief zur Folge haben kann, der den Eingangsbereich der Wohnung nicht sehr einladend wirken lässt.

Da alles, was mir als "neu und modern" im Möbelhaus angeboten wurde vor allem auf Grund des mangelnden Stauraums nicht in Frage kam, suchte ich bei pinterest nach Ideen. Dort fand ich tolle upcycling Pins für Garderoben, was mich inspirierte um im Internet nach gebrauchten Möbeln für mein Flurprojekt zu stöbern. Bei eBay wurde ich fündig. Ich entdeckte eine von einem Tischler selbst gebaute Garderobe mit viel Stauraum für Schuhe und Jacken. Sie schien aus Vollholz zu sein und die Maße überzeugten. Ich ersteigerte sie für einen Euro.

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Doch die Freude über die gelungene Auktion währte nur bis zur Besichtigung des Objekts. Alle Fronten des schönen Holz waren mit einer Folie beklebt. So blieb mir nichts andere übrig, als diese in mühevoller Arbeit abzuziehen und anschließend noch die Klebstoffreste vom Holz zu entfernen.

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Danach begann zum Glück der "fun-part". Im Baumarkt ließ ich mir einen Lack auf wasserbasis anmischen und suchte neue Griffe für die Schiebetüren und die Schublade aus.

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Die Griffe kosteten zwölf Euro, der Lack dreißig. Dazu ein Zwei-Euro-Spiegel vom Flohmarkt und voilá, hier das Ergebnis:

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Jana Reiche

Jana Reiche

Das gute Leben muss nicht viel kosten. Hi, ich bin Jana, Designerin und Mama aus Berlin. Ich gebe euch Tipps wie ihr aktuelle Mode- und Einrichtungstrends nachhaltig und kostengünstig umsetzen könnt.

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